Guru Purnima-Feier vom 22.-24. Juli mit Br. Shubamrita in Europa
Über 250 von Ammas Kindern versammelten sich im Brombachtal, das in der Mitte von Deutschland liegt, um Guru Purnima im Rahmen eines besonderen Wochenend-Retreats mit Br. Shubamrita zu feiern.
In den frühen Morgenstunden des Samstages waren alle gekommen, um an der Paduka Puja, einer Zeremonie zur Verehrung der Sandalen des Meisters teilzunehmen. Während die Anwesenden das guru stotram sangen, führte Br. Shubamrita eine spezielle Zeremonie durch, bei der symbolisch die Padukas (Sandalen) mit Joghurt, Honig, Ghee, Milch und Rosenwasser begossen werden.
Nach dem Rezitieren der 108 Namen wurden alle Anwesenden dazu eingeladen, Blumen darzubringen und Prasad zu empfangen. Während sie Schlange standen und warteten, bis sie an die Reihe kamen, ihre Verehrung auszudrücken, wurden spirituelle Lieder gesungen und konnte man die spirituelle Atmosphäre spüren. Viele waren sehr berührt und sagten später, sie hätten Ammas Gegenwart gespürt, als ob sie anwesend gewesen wäre, obwohl sie sich im Augenblick noch in Amerika aufhält.
Brombachtal ist ein winziges Dorf umgeben von sanften Hügeln südlich von Frankfurt. Mitten in den Maisfeldern und goldenem, zur Ernte reifen Korn liegt der Reiterstall "Hof Herrenberg". Die Besitzerin hat großzügigerweise das Haus und die Felder zur Benutzung zur Verfügung gestellt. Amma hat des Weiteren die Erlaubnis erteilt, dass Interessierte dort leben und einen Ort schaffen, an dem gemäß der spirituellen Tradition gelebt wird.
Eines der Highlights des zweitägigen gurupurnima-Retreats war die Einweihung eines Friedensdenkmals im Garten des neuen Zentrums. "Wenn wir alle nach Frieden in unseren Herzen streben, hat dies eine Auswirkung auf unsere Umgebung. Wenn unsere Umgebung friedlich wird, hat dies eine Auswirkung auf unser Land. Wenn unser Land nach Frieden strebt, hat dies eine Auswirkung auf die Welt und schließlich auf das gesamte Universum. Dies mag wie ein ferner Traum klingen, aber wir müssen irgendwo anfangen und dann werden unsere Handlungen eines Tages Früchte tragen.", sagte Br. Shubamrita.
Alle 250 Teilnehmer wiederholten "Lokah Samastah Sukinoh Bhavantu", während Br. Shubamrita die Lampe anzündete und das Denkmal mit Wasser und Sandelholzpaste segnete. Das Friedensmantra ist ebenfalls auf dem Denkmal eingraviert und es ist zusätzlich mit Symbolen verziert, die die Künstlerin entworfen hat. "An der Basis der Stele ist eine Taube, das internationale Friedenszeichen. Aber Symbole reichen nicht aus; wir müssen nach Frieden in unseren Herzen und unserem Leben streben. Deshalb gibt es eine Rose, die unter der Sonne wächst, die alles erhellt. Ich benütze sie als ein Symbol für die Weisheit, die uns wachsen lässt. Oberhalb der Sonne ist ein offenes Auge, welches bedeutet, dass wir alle unserem Wunsch nach Frieden mit offenen Augen begegnen sollen. Darüber ist eine Hand, die sich nach der glänzenden Kugel an der Spitze streckt. Für mich stellt die Kugel unser wahres Selbst dar und die Hand ergreift sie, da wir alle unser wahres Selbst verwirklichen wollen, um inneren Frieden zu erlangen."
OM AMRITESHWARYAI NAMAH
Fotos: (1) Br. Shubamrita bei der Paduka-Puja - (2) Devotees bringen Blumen dar - (3) Blick auf die Bühne während eines Vortrags - (4) + (5) Einweihung des Friedensdenkmals © Devadath / Verein Amrita e.V. weitere großformatige Fotos vom Retreat
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